Jahr 1998

„Wer möchte bei der Gründung eines Fördervereins Handball helfen und in diesem neuen Verein mitarbeiten?“. Mit dieser Frage wendeten sich im Herbst 1998 Olaf Hirt, Hans-Jörg Kovac und Sven Steinle vom damaligen Handballvorstand des TV Wolfach mit einem Flugblatt an die interessierten Handballfans. Schon lange hatten die Handballverantwortlichen und Fans der Handballabteilung die Gründung eines eigenen Fördervereins avisiert. Gründe dafür gab es genug. Vor allem sollte dadurch die Jugendarbeit der Handballabteilung gefördert werden und hierzu neue Finanzquellen erschlossen werden. Die Initiatoren machten sich an die Arbeit, erkundigten sich beim südbadischen Handballverband sowie anderen Vereinen, die bereits einen Förderverein initiiert hatten.

Eine Mustersatzung, Beispiele für mögliche Aktivitäten des Vereins und Handballfreunde, die sich für die Mitarbeit im Vereinsvorstand engagierten, wurden schnell gefunden.

Am 2. Oktober 1998 war es endlich so weit. Dreizehn Mitglieder waren bei der Gründung des „Förderverein Handball Wolfach“ dabei, verabschiedeten die Satzung und wählten den Vereinsvorstand. Helmut Jörke wurden zum ersten Vorsitzenden, Sven Steinle zu seinem Stellvertreter gewählt. Schriftführer wurde Patrick Heizmann, Kassenwart Dieter Werpel und Walter Hirt sowie Karl Dieterle zu Beisitzern berufen. Zu Kassenprüfern wurden Peter Ludwig und Hans-Joachim Haller gewählt

Die 13 Gründungsmitglieder verabschiedeten die Vereinssatzung, diskutierten verschiedene Aktivitäten des neuen Vereins und setzten die jährlichen Mitgliedsbeiträge für Vereinsmitglieder fest:

  • 20 DM für Schüler/Studenten
  • 30 DM für natürliche Personen
  • 40 DM als Familienbeitrag
  • 50 DM Mindestbeitrag für juristische Personen

………

Und dann legte der Förderverein richtig los.

Der Vereinsvorstand wandte sich mit einem Schreiben an alle interessierten Handballfans und natürlich die Eltern der Handballer, stellte die Vereinsziele in Kurzform dar:

  • Unterstützung beim Kauf von Trikots, Bällen und Ausrüstung
  • Besuch von Bundesliga- und Länderspielen
  • Training und Autogrammstunden mit Profispielern
  • Veranstaltungen während der handballfreien Zeit:
  • Grillfeste, Beachhandballturniere etc.
  • Freizeitaktionen mit den aktiven Handballern

Und machte deutlich; „Wir brauchen Mitglieder und Sponsoren, damit wir diese Ziele auch durchführen können.“